Montag, März 14 2011 17: 25

Biologische Gefahren bei Forstarbeitern

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Menschen, die im Freien aktiv sind, insbesondere in der Land- und Forstwirtschaft, sind in höherem Maße als die übrige Bevölkerung gesundheitlichen Gefahren durch Tiere, Pflanzen, Bakterien, Viren etc. ausgesetzt.

Pflanzen und Holz

Am häufigsten sind allergische Reaktionen auf Pflanzen und Holzprodukte (Holz, Rindenbestandteile, Sägespäne), insbesondere Pollen. Verletzungen können durch die Verarbeitung (z. B. durch Dornen, Stacheln, Rinde) und durch Sekundärinfektionen entstehen, die nicht immer ausgeschlossen werden können und zu weiteren Komplikationen führen können. Entsprechende Schutzkleidung ist daher besonders wichtig.

Eine umfassende Beschreibung der Toxizität von Pflanzen und Holzprodukten und deren Inhaltsstoffen ist nicht möglich. Kenntnisse auf einem bestimmten Gebiet können nur durch praktische Erfahrung erworben werden – nicht nur aus Büchern. Mögliche Sicherheitsmaßnahmen müssen sich aus der Kenntnis des jeweiligen Bereichs ableiten.

Große Säugetiere

Der Einsatz von Pferden, Ochsen, Büffeln, Elefanten usw. als Arbeitstiere kann zu unvorhergesehenen Gefahrensituationen führen, die zu folgenschweren Verletzungen führen können. Auch Krankheiten, die von diesen Tieren auf den Menschen übertragbar sind, stellen eine große Gefahr dar.

Durch Tiere übertragene Infektionen und Krankheiten

Diese stellen die bedeutendste biologische Gefahr dar. Ihre Art und Häufigkeit variiert stark von Region zu Region. Eine vollständige Übersicht ist daher nicht möglich. Tabelle 1 enthält eine Auswahl von Infektionen, die in der Forstwirtschaft üblich sind.

Tabelle 1. Auswahl von Infektionen, die in der Forstwirtschaft üblich sind.

 

Verursachen

    Transmission         

Ort

Effekte

Prävention/Therapie   

Amöbiasis

Entamoeba histolytica

Von Mensch zu Mensch, Einnahme mit Nahrung (Wasser, Obst, Gemüse); oft asymptomatische Träger

Tropen und gemäßigte Zone

Häufige Komplikationen des Verdauungstraktes

Körperhygiene; Chemoprophylaxe und Immunisierung nicht möglich.

Therapie: Chemotherapie

Dengue-Fieber

Arboviren

Aedes-Mückenstich

Tropen, Subtropen, Karibik

Krankheit führt zu Immunität für ein Jahr oder länger, nicht tödlich

Kontrolle und Eliminierung von Trägermücken, Moskitonetze.

Therapie: symptomatisch

Frühsommer-Meningoenzephalitis

Flavivirus

Verbunden mit dem Vorkommen der Ixodes-ricinus-Zecke, vektorfreie Übertragung in Einzelfällen bekannt (z. B. Milch)

Auf bestimmte Regionen beschränkte natürliche Reservoirs, Endemiegebiete meist bekannt

Komplikationen mit späteren Schäden möglich

Aktive und passive Immunisierung möglich.

Therapie: symptomatisch

Erysipeloid

Erysipelotrix rhusiopathiae

Tiefe Wunden bei Personen, die mit Fischen oder tierischem Gewebe umgehen

Allgegenwärtig, infiziert vor allem Schweine

In der Regel Spontanheilung nach 2-3 Wochen, Bakteriämie möglich (septische Arthritis, betroffene Herzklappe)

Schutzkleidung

Therapie: Antibiotika

Filariose

Wuchereria bancrofti, Brugia malayi

Vom Tier auf den Menschen, aber auch von einigen Mückenarten

Tropen und Subtropen

Sehr abwechslungsreich

Persönliche Hygiene, Mückenbekämpfung.

Therapie: Medikamente möglich

Fuchsbandwurm

Echinococcus multilocularis

Wilde Tiere, insb. Füchse, seltener auch Haustiere (Katzen, Hunde)

Kenntnis der Endemiegebiete erforderlich

Betrifft hauptsächlich die Leber

Kein Verzehr von rohen Wildfrüchten; befeuchten Sie das Fell beim Umgang mit toten Füchsen; Handschuhe, Mundschutz

Therapie: klinische Behandlung

Gasförmige Gangrän

Verschiedene Clostridien

Zu Beginn der Infektion anaerobes Milieu mit niedrigem Redoxpotential und nekrotischem Gewebe erforderlich (z. B. offene gequetschte Weichteile)

Ubiquitär, im Boden, im Darm von Menschen und Tieren

Hoch tödlich, tödlich ohne Behandlung (1-3 Tage)

Bisher kein spezifisches Antitoxin bekannt, gasförmiges Gangränserum umstritten

Therapie: klinische Behandlung

Japanische B-Enzephalitis

Arboviren

Von Mücken (Culex spp.); von Person zu Person; Säugetier zu Mensch

Endemisch in China, Indien, Japan, Korea und den Nachbarländern

Sterblichkeit bis 30 %; Teilheilung zu 80%

Mückenschutz, aktive Immunisierung möglich;

Therapie: symptomatisch

Leptospirose

Verschiedene Leptospira

Urin von infizierten Wild- und Haustieren (Mäuse, Ratten, Feldkaninchen, Füchse, Hunde), Hautverletzungen, Schleimhaut

Endemische Gebiete weltweit

Von asymptomatisch bis Multiorganbefall

Geeignete Schutzkleidung in der Nähe von infizierten Tieren, Impfung nicht möglich

Therapie: Penicillin, Tetracyclin

Lyme-Borreliose

Borrelia burgdorferi

Ixodes Ricinus Zecke, auch andere Insekten vermutet

Europa, Nordamerika, Australien, Japan, China

Zahlreiche Krankheitsformen, erschwerende Organinfektionen möglich

Persönliche Schutzmaßnahmen vor Zeckeninfektion, Impfung nicht möglich

Therapie: Antibiotika

Meningitis, Meningoenzephalitis

Bakterien (Meningo-, Pneumo-Staphylokokken und andere)

Meist luftübertragene Infektion

Meningokokken, Meningitis-Epidemie, sonst allgegenwärtig

Weniger als 10 % Sterblichkeit bei frühzeitiger Diagnose und spezifischer Behandlung

Körperpflege, Infizierte isolieren

Therapie: Antibiotika

 

Viren (Poliomyelitis-, Coxsackie-, Echo-, Arbo-, Herpes- und Varicella-Viren)

Schleim- und Luftinfektion (Atemwege, Bindegewebe, verletzte Haut), Mäuse sind in einem hohen Prozentsatz der Fälle Infektionsquelle

Allgegenwärtiges Vorkommen

Hohe Sterblichkeit (70%) bei Herpesinfektion

Körperhygiene; Maus Prävention

Therapie: symptomatisch, bei Windpocken wirksame spezifische Behandlung möglich

 

Pilze

Meist systemische Infektionen

Allgegenwärtiges Vorkommen

Unsichere Prognose

Therapie: Antibiotika (langwierige Behandlung)

 

Mykobakterien (siehe Tuberkulose)

 

 

 

 

 

Leptospira (siehe Leptospirose)

 

 

 

 

Malaria

Verschiedene Plasmodien (Tropica, Vivax, Ovale, Falciparum, Malariae)

Mücken (Anopheles-Arten)

Subtropische und tropische Regionen

30 % Sterblichkeit bei M. tropica

Chemoprophylaxe möglich, nicht ganz sicher, Moskitonetze, Abwehrmittel, Kleidung

Therapie: Medikamente

Onchozerkose

Loiasis

Dracunculiasis

Dirofilariose

Verschiedene Filarien

Fliegen, Wasser

West- und Zentralafrika, Indien, Pakistan, Guinea, Naher Osten

Sehr abwechslungsreich

Fliegenbekämpfung, persönliche Hygiene

Therapie: Operation, Medikamente oder kombiniert

Ornithose

Clamydia psittaci

Vögel, insbesondere Papageienarten und Tauben

schützen

Todesfälle wurden beschrieben

Erregerreservoir beseitigen, Immunisierung nicht möglich

Therapie: Tetracyclin

Papatasi-Fieber

Flaviviren

Mücken (Phlebotomus papatasii)

Endemisch und epidemisch in Mittelmeerländern, Süd- und Ostasien, Ostafrika, Mittel- und Südamerika

Meist günstige, oft lange Rekonvaleszenz, Krankheit hinterlässt weitreichende Immunität

Insektenbekämpfung

Therapie: symptomatisch

Tollwut

Rhabdovirus

Biss von infizierten Wild- oder Haustieren (Speichel hoch ansteckend), aerogene Infektion beschrieben

Viele Länder der Welt, sehr unterschiedliche Häufigkeit

Hochgradig tödlich

Aktive (auch nach Exposition) und passive Immunisierung möglich

Therapie: klinische Behandlung

Wiederkehrendes Fieber

Borrelia-Spirochäten

Zecken, Kopf- und Kleiderläuse, Nagetiere

Amerika, Afrika, Asien, Europa

Ausgedehntes Fieber; unbehandelt bis zu 5 % Sterblichkeit

Körperpflege

Therapie: Medikamente (z. B. Tetracyclin)

Tetanus

Clostridium tetani

Parenterale, tiefe unsaubere Wunden, Einbringen von Fremdkörpern

Allgegenwärtig, besonders häufig in tropischen Zonen

Hochgradig tödlich

Aktive und passive Immunisierung möglich

Therapie: klinische Behandlung

Trichuriasis

Trichuris Trichiura

Aufgenommen aus Eiern, die 2-3 Wochen im Boden ausgebrütet wurden

Tropen, Subtropen, selten in den Vereinigten Staaten

Nur schwere Infektionen zeigen Symptome

Körperpflege

Therapie: Medikamente möglich

Tsutsugamushi-Fieber

Rickettsia

(R. orientalis)

Assoziiert mit Milben (Tierreservoir: Ratten, Mäuse, Beuteltiere); Infektion durch Arbeiten auf Plantagen und im Busch; Schlafen im Freien besonders gefährlich

Fernost,

Pazifikregion, Australien

Ernster Kurs; Sterblichkeit nahe Null bei rechtzeitiger Behandlung

Nager- und Milbenbekämpfung, Chemoprophylaxe umstritten

Therapie: rechtzeitig Antibiotika

Tuberkulose

Verschiedene Mykobakterien (z. B. M. bovis, Avium balnei)

Einatmen infizierter Tröpfchen, kontaminierte Milch, Kontakt mit infizierten Wildtieren (z. B. Bergziegen, Hirsche, Dachse, Kaninchen, Fische), Wunden, Schleimhäute

Allgegenwärtig

Immer noch hohe Sterblichkeit, abhängig vom infizierten Organ

Aktive Immunisierung möglich, Chemoprophylaxe umstritten

Therapie: klinische Behandlung, Isolierung, Medikamente

Tularämie

Francisella tularensis

Wunden des Verdauungstraktes, kontaminiertes Wasser, Nagetiere, Kontakt mit Wildkaninchen, Zecken, Arthropoden, Vögeln; Keime können auch durch unverletzte Haut eindringen

Allgegenwärtig

Verschiedene Krankheitsformen; erste Krankheit führt zu Immunität; Sterblichkeit mit Behandlung 0 %, ohne Behandlung ca. 6%

Vorsicht bei Wildtieren in Endemiegebieten, Wasser desinfizieren

Therapie: Antibiotika

Gelbfieber

Viren

Stich von Waldmücken, die von wilden Primaten infiziert werden

Zentralafrika, Süd- und Mittelamerika

Bis zu 10 % Sterblichkeit

Aktive Immunisierung

 

Giftige Schlangen

Giftige Schlangenbisse sind immer medizinische Notfälle. Sie erfordern eine korrekte Diagnose und sofortige Behandlung. Die Identifizierung der Schlange ist von entscheidender Bedeutung. Aufgrund der Vielfalt an Sorten und territorialen Besonderheiten können die dafür notwendigen Kenntnisse nur vor Ort erworben werden und können aus diesem Grund nicht allgemein beschrieben werden. Venenverschlüsse und örtliche Schnitte (nur durch erfahrene Personen) sind als Erste-Hilfe-Maßnahme nicht unumstritten. Eine sofortige Gabe eines spezifischen Gegenmittels ist erforderlich. Zu beachten ist auch die Möglichkeit einer lebensbedrohlichen allergischen Allgemeinreaktion auf das Gegenmittel. Verletzte sollten liegend transportiert werden. Keinen Alkohol oder Morphin verabreichen.

Spiders

Bisher wurden nur wenige Gifte erforscht. Es sollte unbedingt versucht werden, die Spinne zu identifizieren (Wissen kann nur vor Ort erworben werden). Eigentlich gibt es keine gültigen allgemeinen Erste-Hilfe-Maßnahmen (ggf. vorhandene Antiseren verabreichen). Außerdem gilt das zu Giftschlangen Gesagte sinngemäß.

Bienen, Wespen, Hornissen, Ameisen

Insektengifte haben je nach Schauplatz sehr unterschiedliche Wirkungen. Als Erste-Hilfe-Maßnahmen werden empfohlen, den Stachel aus der Haut zu entfernen (und darauf zu achten, beim Umgang nicht noch mehr Gift einzubringen) und örtlich zu kühlen. Die am meisten gefürchtete Komplikation ist eine lebensbedrohliche allergische Allgemeinreaktion, die durch einen Insektenstich hervorgerufen werden kann. Menschen, die gegen Insektengifte allergisch sind, sollten daher Adrenalin und ein injizierbares Antihistaminikum mit sich führen.

Scorpions

Nach einer Verletzung sollte unbedingt eine Antidotgabe erfolgen. Ortskenntnisse in Erster Hilfe sind erforderlich.

 

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